Das Diakonische Werk Hof

Willkommen bei uns

Das Diakonische Werk Hof, die Stiftung Marienberg und der Diakonieverein Rehau gründeten zum 1. Januar 2006 die gemeinsame Diakonie Hochfranken gGmbH. Der neue Träger und seine Tochtergesellschaften werden alle Dienste und Einrichtungen der drei Gesellschafter weiterführen. Alle Informationen darüber finden Sie auf einer eigenen Homepage: http://www.diakonie-hochfranken.de/

Berichte und Veranstaltungen

des diakonischen Werkes Hof e.V.

Bei der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Hof e. V. - Evangelische Stadtmission am 12. Oktober 2016 hat der Vorstand über das abgelaufene Jahr berichtet. Den vollständigen Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Dr. Wolfgang Frisch können Sie hier lesen.

Den Tätigkeitsbericht des Jahres 2015 finden Sie hier.

Die Glocke am Ort der Stille am Klosterhof hat nun ein Schlagwerk

Das Diakonische Werk Hof hat im Jahr 2013 ein Schlagwerk an die freistehende Glocke am Stillen Ort installiert. Dies geschah in Absprache mit der Heimleitung des angrenzenden Senioren- und Pflegeheims und natürlich auch mit der Geschäftsführung der Diakonie Hochfranken, deren Verwaltung ja in unmittelbarer Nähe arbeitet.

Das Schlagwerk arbeitet um 8 Uhr morgens mit 8 Schlägen, um 11 Uhr mit 11 und um 17 Uhr mit 5 Schlägen. Es soll den Bewohnern und Mitarbeitern helfen, ihren „seelischen Alltag“ zu strukturieren. Weiterhin ist es auch möglich, den Glockenschlag manuell auszulösen und zwar von der Kapelle des Seniorenheims aus, aber auch vom Versammlungsraum im 2. Stock der Diakonie Hochfranken.

Somit können Beginn und Ende von Veranstaltungen wie Morgenkreis, Gottesdiensten, Friedensgebeten etc. umrahmt werden.Da die Glocke ja im freien aufgestellt ist, wurde sie mit einem Dach aus VSG Glas versehen, damit sie auch nach Schneefall und Eisregen klar erklingt.

Es ist unser Wunsch, dass das kurze Einhalten, zu dem uns die Glockenschläge zwingen, nicht als Zeitverlust erscheinen, sondern dazu helfen, uns an unseren Schöpfer im Alltag zu erinnern, der uns unser Leben gegeben hat und uns Zeit und Stunde setzt. 

Beleuchtetes Denkmal als Ort der Besinnung

An der Stelle der ehemaligen Nonnenkirche hat das Diakonische Werk ein beleuchtetes Denkmal errichtet. Es liegt, sehr verborgen, im Nordosteck des Innenhofes des Verwaltungsgebäudes der Diakonie im Klostertor 2.

Entdecken Sie für sich einen Ort der Besinnung, der, obwohl sehr zentral gelegen, den meisten Menschen verborgen bleibt.

Tipp: Ein Besuch in der Dämmerung oder Dunkelheit lohnt sich besonders.

Zusatztipp: Ein Blick in den Kreuzgang, der genau zu dem Denkmal hinführt, lohnt sich zu jeder Tageszeit. Ausser dem Teilstück, in dem sich das Klostercafe befindet, ist dies der einzige Kreuzgang in Hof und wohl auch in weiter Umgebung.

DER JAKOBSWEG - UNSERE PILGERHERBERGE

Pilger finden bei der Diakonie in historischem Gemäuer eine gepflegte Unterkunft. Die Pilgerherberge am Klosterhof bietet vier Betten sowie Sanitäranlagen und einen kleinen Aufenthaltsraum. Der Schlüssel kann rund um die Uhr im gegenüberliegenden Pflegeheim "Haus am Klosterhof" (Lessingstraße 4) abgeholt werden.

Mehr Infos über Hof als Station auf dem Jakobsweg finden Sie hier.

Denk mal

Wir erinnern daran, dass an diesem Ort seit 1348 die Nonnenkirche des Klarissenklosters stand. Sie diente dem Gottesdienst der Nonnen. Nördlich wurde später die Annakapelle angebaut, östlich die Kirche des Franziskaner-klosters. Mit 18 Metern Länge, 7 Metern Breite und 13 Metern Höhe war die im gotischen Stil erbaute Nonnenkirche relativ schlank und hoch. Sie ist am nördlichen Ende des östlichen Kreuzganges des Klostergeviertes gelegen. Der wunderbare Kreuzgang ist bis heute erhalten. Möglich wurde der Bau der Nonnenkirche durch großzügige Stiftungen. Das Ende kam 1546 mit dem Tod der letzten Äbtissin und der Auflösung des Klarissenklosters. Der Hofer Chronist Enoch Widman berichtet davon, dass nach Auflösung des Klosters "missgeartete Menschen in der Nonnenkirche wilde Untaten" vollbrachten, so dass diese dem Verfall preisgegeben war. Seinen Bericht schließt Widman mit den Worten "Vom guten Anfang dieser Kirche und ihrem bösen Ende".

Mit diesem Dankmal wollen wir daran erinnern, dass hier einst 200 Jahre lang ein Altar des HERRN stand und somit einen Ort des Geschehens schaffen, um diesem bösen Ende einen neuen guten Anfang zu setzen. (Diakonisches Werk Hof 2008)                        

Der Verein

Das Diakonische Werk Hof ist ein eingetragener Verein mit den Organen Mitgliederversammlung, Ausschuss und Vorstand.

Heute sind die Ämter folgendermaßen verteilt:

1. Vorsitzender
Dr. Wolfgang Frisch
E-Mail: dr.frischfichtnerhof.de

2. Vorsitzender
Martin Abt
E-Mail: martin.abtdiakonie.hochfranken.de

Schatzmeister
Thomas Wollner

Beiratsmitglieder: Dekan Günter Saalfrank, Peter Nürmberger, Evelyne Steifer, Angela Bier, Pfarrer Herwig Dinter, Michael Schimmel.


Diakonie braucht Freunde

Werden Sie Mitglied

Mitglied im Diakonischen Werk Hof e.V. – Evangelische Stadtmission

Im Jahr 2006 haben das Diakonische Werk Hof, die Stiftung Marienberg, Schwarzenbach/S. und der Diakonieverein Rehau jeweils seine weitreichende Tätigkeit gemeinsam in die Diakonie Hochfranken verlagert. Die Diakonie Hochfranken hat rund 1450 Mitarbeitende und ist damit der größte Arbeitgeber in Stadt und Landkreis Hof. Das Diakonische Werk Hof ist Hauptgesellschafter der Diakonie Hochfranken.

Diakonie braucht Freunde

Die vielfältigen Aufgaben, denen sich die Diakonie Hochfranken stellt, lassen sich nicht in ein paar Zeilen zusammenfassen. Es geht jedoch immer um die Arbeit an Bedürftigen, Schwachen, Ausgegrenzten, und das vom theoretischen Rat bis zur praktischen Hilfe. Als Leitbild dient den Mitarbeitern der biblische Auftrag, der letztendlich durch das Handeln von Jesus selbst und seinen Blick für die am Rande Stehenden bestimmt ist. Die Gefahr besteht leider, dass Christen diakonisches, fürsorgliches Handeln delegieren und damit begründen: Dafür haben wir ja die Diakonie. So hätte es Jesus nicht gewollt, und so verstand es auch nicht Johann Hinrich Wichern und Wilhelm Löhe. (Beide wurden 1808 geboren, Löhe gilt als der Vater der bayerischen Diakonie, Wichern als der Urheber der Diakonie in Deutschland.)

Was kostet´s und was bringt´s?

Eine Mitgliedschaft kostet 15,00 € im Jahr. Es gibt eine Jahreshauptversammlung und mehrmals im Jahr Informationen über das vielfältige Geschehen in der Diakonie Hochfranken. Sie werden dort sicher viele bekannte Namen und Gesichter wiederfinden. Vielleicht erhalten Sie dadurch auch konkrete Anregung, wo Ihre ehrenamtliche Mithilfe gerne willkommen ist. 

Ihre Mitgliedschaft wäre für uns eine enorme Unterstützung in unserer Tätigkeit. Bitte helfen Sie uns, dass die Diakonie in Stadt und Landkreis Hof lebendig bleibt. Danke.

Eine Beitrittserklärung haben wir hier hinterlegt.
 
Bitte leiten Sie die Beitrittserklärung weiter an:
 
Diakonisches Werk Hof e.V. -
Evangelische Stadtmission
Mitgliederverwaltung
Klostertor 2
95028 Hof/Saale
 
Fax: 09281/18516
E-Mail:  infodiakonie-hochfranken.de

Geschichte

Die Geschichte des Diakonischen Werkes Hof

Die Geschichte des Diakonischen Werks Hof Diakonie als Institution in unserem Gebiet entstand aus der Betroffenheit christlicher Bürger über das Schicksal kranker Mitmenschen der sozialen Unterschicht und ihrer Kinder. Durch Pflege, Geburtshilfe, bessere Ernährung und besonders durch Kinder- und Jugendeinrichtungen sollte der Not entgegengewirkt werden. Pfarrer August Burger gründete 1875 den Evangelischen Arbeiterverein und 1887 den Verein für Diakonissen-Krankenpflege. Dieser wurde im Jahr 1898 in "Verein für Gemeindediakonie Hof e.V." umbenannt und besteht heute noch. Am 25. September 1926 wurde der Verein "Evangelischer Jugend- und Wohlfahrtsdienst" durch Dekan Thomas Breit gegründet.

Festschrift zur Einweihung der Geschäfsstelle des Diakonischen Werkes Hof e.V. und der Psychologischen Beratungsstelle im Klarissen- kloster sowie des Alten- und Pflegeheimes an der Lessingstraße in Hof am 24. September 1991.

75 Jahre Diakonisches Werk Hof e.V. - Evangelische Stadtmission 1926 - 2001

Daraus entstand 1935 die "Evangelische Stadtmission Hof e. V." Im Jahr 1957 wurde aus der Stadtmission Hof das Diakonische Werk Hof e.V. Als Geburtsstunde des heutigen Diakonischen Werks Hof kann also der 25. September 1926 angesehen werden. Im Laufe der 50er und 60er Jahre kam es zu einer immer engeren Kooperation zwischen dem Verein für Gemeindediakonie, dem Diakonischen Werk, der Stiftung Marienberg in Schwarzenbach/Saale, der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Stadt und Landkreis Hof e. V. und weiteren Diakonievereinen im Landkreis.

Der Gedanke, durch einen starken Verbund die Arbeit abzusichern und auf eine zukunftsfähige Grundlage zu stellen, führte im Jahr 2006 zur Gründung der Diakonie Hochfranken gGmbH mit dem Diakonischen Werk Hof als Hauptgesellschafter.

Das Diakonische Werk - Die Entwicklung seiner Aufgabenbereiche seit 1945 bis 1986

Diese Notizen von Pfarrer Danner aus dem Jahr 1986 schildern den Aufbau der Diakonie nach dem 2. Weltkrieg - eine bewegte Zeit in der Stadt Hof, in der tausende von Menschen unterschiedlichste Hilfe benötigten.

Weitere Informationen hier.

Standorte

Wir sind aktiv

Der Verein Diakonisches Werk Hof e.V. hat über viele Jahrzehnte hinweg das diakonische Leben in und um Hof maßgeblich geprägt. Eine Vielzahl von Einrichtungen entstand, deren Gebäude dem Diakonischen Werk bis heute gehören.

Auch nachdem die Betriebsträgerschaft 2006 an die Diakonie Hochfranken überging, sind diese Standorte im Besitz des Vereins. Und neue kommen hinzu: In seiner Rolle als Gesellschafter der Diakonie Hochfranken ist das DW Hof gemeinsam mit den anderen Gesellschaften Investor für neue Bauvorhaben.

Das Diakonische Werk Hof stellt der Diakonie Hochfranken und der Lebenshilfe Hof geeignete Immobilien für deren diakonische Arbeit zur Verfügung. Folgende Häuser befinden sich unter anderen im Besitz des Vereins:

  • Klostertor 2 und Lessingstraße 4 (ehemaliges Kloster)
  • Luitpoldstraße 18
  • Bahnhofsplatz 1
  • Südring 96-100 (Lernhof)
  • Wilhelmstraße 17
  • Sedanstraße 6a
  • Theresienstraße 3
  • Schlossstraße 1, Oberkotzau
  • Hof, Am Lindenbühl 10 - Marktplatz 8, Naila (in gemeinsamem Besitz mit der Stiftung Marienberg)
  • Helmbrechts, Am Altersheim 4
  • Hof, Konradsreuther Str. 2 a/b
  • Konradsreuth, Am Wiesengrund 19-25
  • Helmbrechts, Jahnstr. 2-4
  • Rehau, Maxplatz 12

Altenhilfestiftung Wilhelm Frisch

Wilhelm-Frisch-Stiftung

Im Jahr 2001 wurde diese Stiftung gegründet, um die Lebensqualität alter Menschen zu verbessern. Sie tut das, indem sie genau auf die Bedürfnisse dieser Menschen schaut und wichtige Angebote fördert.

Ältere Menschen brauchen Unterstützung, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten; sie wünschen sich Zeit und Zuwendung.

"Den altgewordenen Mitbürgern haben wir unheimlich viel zu verdanken", sagt der verstorbene Initiator Wilhelm Frisch, der langjährige Vorsitzende des Diakonischen Werks Hof. Nach ihm ist die Stiftung benannt, mit deren Hilfe wichtige zusätzliche Angebote verwirklicht werden.

Warum eine Stiftung?

Unsere Stiftung wurde gegründet, weil wichtige und sinnvolle Angebote für Senioren häufig schlecht oder gar nicht finanziert sind. Sie hat sich der Aufgabe verschrieben, die Lebenssituation alter Menschen zu verbessern. So hat sie in der Vergangenheit beispielsweise das Projekt Seniorenbegleitung der Dreieinigkeitskirche Hof unterstützt oder die Anschaffung von Hilfsmitteln in Pflegeheimen, mit denen so genannte „freiheitsentziehende Maßnahmen“ vermieden werden können. Laut Stiftungszweck können auch Urlaub für pflegebedürftige Senioren Besuche und Kontaktangebote für Alleinstehende Verbesserung der Pflegequalität durch Personal, Weiterbildung, Schulunggefördert werden.

Nicht alles kann mit dem Kapital von Stiftungen gelöst werden. Aber der Stiftungsgründer Wilhelm Frisch hat erkannt, dass Geld sich auf diese Weise in Lebensqualität ummünzen lässt.

Finden Sie sich hier wieder?

Die Wilhelm-Frisch-Stiftung wendet sich an alle

  • denen das Wohl alter Menschen am Herzen liegt
  • die einen Teil ihres Glücks weitergeben möchten oder
  • die in Hof und Umgebung einfach nachhaltig Gutes tun wollen

Wenn Sie dazu gehören, laden wir Sie ein in den Kreis derer, die eine sinnvolle Sache unterstützen.


Verantwortung stiften

Der Stiftungsrat

Das Bild zeigt von links Johannes Frisch, Wolfgang Latendin, Eva Döhla, Martin Abt sowie Reinhard Gerstner.

Vorteil der Stiftung:

Im Gegensatz zu einer Spende, die zeitnah ausgegeben werden muss, bleibt das in eine Stiftung eingebrachte Vermögen erhalten und arbeitet auf Dauer für einen bestimmten Zweck, indem es Gewinne abwirft. Zustiftungen sind eine gute Möglichkeit, soziale Verantwortung unter Beweis zu stellen – und zwar mit Wirkung über das eigene Leben hinaus.

Kontakt zum Stiftungsrat: